Die Kirchenvorstände St. Hubertus und St. Pius sahen sich
aufgrund der geschaffenen Fakten gezwungen, gegen ihre eigentliche
Überzeugung und mit Schmerzen zu beschließen, den Kindergarten
St. Pius X. der Stadt Köln zur Übernahme anzubieten.
Hätten die Kirchenvorstände diesen Beschluß nicht gefaßt,
hätten sie mit hoher Wahrscheinlichkeit riskiert, dass die Stadt Köln
den Kindergarten nicht übernimmt, das Bistum ihn nicht mehr finanziert und
er somit wohl leer steht und die Mitarbeiterinnen der Einrichtung
arbeitslos sind.
Somit haben die Kirchenvorstände des Pfarrverbands folgende Aufteilungen beschlossen:
- Kindergarten St. Pius - Trägerwechsel
- Kindergarten St. Bruder Klaus - Trägerwechsel
- Kindergarten St. Mariä Geburt / Salvatorstr. - zwei bistumsfinanzierte Gruppen
- Kindergarten St. Mariä Geburt / Ricarda-Huch-Str. - drei bistumsfinanzierte Gruppen, eine Gruppenschließung
- Kindergarten St. Hubertus / Pützlachstr. - drei bistumsfinanzierte Gruppen, eine Gruppenschließung
Prüft man die Kinderzahlen
nach dem Master bzw. Jugendhilfeteilplan
der Stadt Köln, ergibt sich folgendes Bild:
Zahl der Kinder 3-6 Jahren
| Stadtteil | 2007/2008 | 01.01.2009 |
|---|---|---|
| Stammheim | 200 | 228 |
| Flittard | 230 | 196 |
Teilt man die acht Gruppen, die das Generalvikariat für den
Pfarrverband noch erlaubt nach den obigen Kinderzahlen
(2007/08) auf, stehen Stammheim 3,72 und Flittard 4,28 zu.
Nimmt man die Zahlen, die für den 01.01.2009 vorhergesagt
werden, stehen Stammheim 4,30 und Flittard 3,70 zu.
In beiden Fällen ist eine Aufteilung von 4 Gruppen für Flittard
und 4 für Stammheim am gerechtesten.
Ungerecht ist die jetzt erzwungene Lösung von 5 Gruppen für
Stammheim und 3 für Flittard.
Ich werde hier baldmöglich (nach Beschluß des PGR Flittard) die Fakten
präsentieren, die zeigen, warum es zu einer ungerechten 5:3-Lösung
gekommen ist.
Florian Seiffert, 04.04.2006
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